Via Francigena – Von Lausanne über den Großen St. Bernhard-Pass ins Aostatal

Was soll das? Der ist doch erst von Canterbury bis Reims gewandert! Warum jetzt plötzlich ab Lausanne?
Die Lösung ist recht einfach: Der neue Abschnitt über den Großen St. Berhard-Pass führt mit 2469 m über hochalpines Gebiet und ist für mich als alpin nicht sehr erfahrener Flachländer nur im Sommer bzw. Frühherbst, wenn die Strecke schneefrei ist, zu bewältigen. Wenn dort bis Juni eine dicke Schneedecke liegt, muss man sehr bergerfahren sein, dieses Risiko kann und will ich nicht auf mich nehmen.

Die Strecke Reims – Lausanne kann ich auch in klimatisch ungünstigeren Zeiten wandern.

Eine kleine Reminiszenz:
Die Via Francigena oder der Frankenweg ist einer der traditionsreichen Pilgerwege Europas und führt von Canterbury durch Frankreich und die Schweiz, überquert die Alpen am Großen St. Bernhard-Pass und führt durch die Toskana bis nach Rom.
Er basiert auf der Reise des Erzbischofs Sigeric im Jahr 990, führt durch 5 Länder und ist eine Kulturroute des Europarates.

Meine jetzt geplante Strecke startet in Lausanne, das ich schon auf meinem Jakobsweg durch die Schweiz erwandert habe. Von dort geht es am Nordufer des Genfersees oder Lac Leman über Montreux zum Zufluss der Rhone. Dann folgt der Weg der Rhone eine Zeit lang und steigt hinauf zur Passhöhe des St. Bernhard an der schweizer-italienischen Grenze. Von dort gelangt man hinunter in das Aostatal, dem die Strecke bis Ivrea folgt.

Ich lade euch ein, mir auf dem Weg virtuell zu folgen und freue mich auf euere Kommentare.

An guatn Weg allen, die gerade auf einem der vielen Pilger- und Weitwanderwege unterwegs sind.

2 Kommentare zu „Via Francigena – Von Lausanne über den Großen St. Bernhard-Pass ins Aostatal

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