14. Tag Montag, 27. September 2021 Anreise nach Draßburg; Draßburg – St. Margarethen

07er – die Dritte!

Das kann als Untertitel für unser neues Unternehmen gelten. Nachdem wir im August in Draßburg bei großer Hitze und Unwetterwarnung unsere Tour beendet haben, setzen wir heute dort den Weg fort.

Mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof

Die Anreise erfolgt wieder mit der Bahn von Graz über Wr. Neustadt nach Ebenfurth und Draßburg, das wahrscheinlich nur Eingeweihte kennen.

Railjet 1. Klasse

Das Wetter ist vorerst stark bewölkt und nieselig. Die Aussichten stimmen uns aber positiv.

Wir kommen nahezu pünktlich in Draßburg an, richten uns fürs Wandern her und starten unseren Weg mit dem Besuch des Gemeindeamtes, wo ich von einer freundlichen Amtsleiterin unseren ersten Stempel bekomme.

Bahnhof Draßburg

Wir verlassen den Ort nach Norden, bis wir wieder auf die Markierungen des 07er-Weges treffen.

Arbeitergasse in Draßburg

Nun sind wir den Weiten des Burgenlandes „ausgeliefert“. Die Felder sind teilweise schon abgeerntet.

Bei Draßburg
Bei Draßburg
Bei Draßburg

Hirse wird in der Fruchtfolge mit Mais angebaut und bringt guten Ertrag.

Hirse

Direktvermarktung bringt für die Landwirte höhere Erträge.

Hofladen des Jahres: Biohof Schmit

Wir kommen nach Zagersdorf – Cogrštof, der ältesten Weinbaugemeinde des Burgenlandes. Im Gemeindeamt hole ich mir wieder einen Stempel und werde von der Mitarbeiterin genau über unseren Weg befragt. Es ist ihr erster Stempel, den sie vergibt. Der 07er Weg verläuft in der Parallelstraße. Da gehen die Wanderer am Gemeindeamt vorbei.

Gemeindeamt Zagersdorf
Madonna am Ortsrand

Auch Zagersdorf hat das Recht auf ein Hochhaus!

Hochhaus an der Grenze zu Siegendorf

Siegendorf ist wohl durch die Zuckerfabrik, 1853 bis 1988, bekannt geworden. Von ihr sind nur mehr Industrieruinen zu sehen. Der Ort ist, typisch burgenländisch, ewig lang.

Gemeindeamt Siegendorf
Hauptstraße Siegendorf

Da es leicht zu regnen beginnt, beschließen wir, kurz einzukehren und genießen eine herrliche Zwiebelsuppe. Dann machen wir uns mit Regenkleidung auf den weiteren Weg. Da hört der Regen auf!

Am Ortsrand gibt es endlich eine richtige Hinweistafel auf den 07er und den 01er-Weg.

Weitwanderwege-Treff

Wennst a Heisl brauchst: Heisl to go!

Der Fasangarten wurde 1743 von den Esterházy in Trausdorf eingerichtet und die Hutweiden der Bevölkerung stark beschnitten. Die haben den Fasangarten dann 1864 um 10000 Gulden gekauft und aufgeteilt.

Hutweide und Schutzgebiet
Mauer des „Fasangartens“

Nun sehen wir schon den Turm der Kirche von St. Margarethen. Durch die Weingärten nähen wir uns dem Ort.

St. Margarethen
St. Margarethen
St. Margarethen
St. Margarethen – Wein to go
Kurz vor dem Ziel
St. Margarethen – Kirchengasse
St. Margarethen – Pfarrkirche mit Karner
St. Margarethen – Dreifaltigkeitssäule

Wir beziehen unser Zimmer im Gasthof Ernst. Hier ist zwar Ruhetag hat, aber unser Zimmer bekommen wir trotzdem.

St. Margarethen – Gasthof Ernst

Am Montag nach 14 Uhr ist man in St. Margarethen nicht sehr gut aufgehoben: Es gibt keine Möglichkeit irgendwo zu essen! Alle haben Ruhetag! Gut, dass es am am Ortsrand einen Supermarkt gibt, wo man sich etwas organisieren kann!

Tagesstrecke: 16,6 km; ↑ 32 m; ↓ 103 m

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