Das Abenteuer kann beginnen. Heidrun bringt mich zum Grazer Hauptbahnhof, der in nächtlicher Beleuchtung strahlt.

Auf Bahnsteig 2 wartet schon der Nightjet 13484 Graz – Zürich, der dann auch pünktlich startet.

Im Liegewagenabteil ist zur Zeit nur ein weiterer Mitreisender. Ich hoffe, das bleibt so.

Jetzt geht die Fahrt einmal durch den Koralmtunnel nach Klagenfurt, Villach, Schwarzach-St. Veit, Innsbruck und Feldkirch.
Im Klostertal sind die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, wenn die Berge nicht im Weg sind.

In Feldkirch endet die Bahnreise vorerst und ich fahre mit dem Schienenersatzverkehr weiter bis Buchs.


Die Ill fließt mitten durch die Stadt.

Unsere Straße führt uns jetzt durch das Fürstentum Liechtenstein. Hier gibt es noch ein Grenzhaus. Da Liechtenstein und die Schweiz im Schengenraum sind, ist das für uns ohne Bedeutung.

Kurz darauf überqueren wir den Rhein, der die Grenze Liechtenstein – Schweiz bildet. Der Fluss hat hier noch überraschend viel Wasser.

In Buchs steige ich in den Regionalzug nach Sargans um.


Nach knapp 10 Minuten ist Sargans erreicht, wo ich in den ICE 108 in Richtung Hamburg wechsle.

Die Strecke führt am Walensee vorbei, der von den Churfirsten überragt wird.

Am Zürichsee kommen bei Rapperswil und Pfäffikon Erinnerungen an meinen Jakobsweg auf, der mich hier durchgeführt hat.

In knapp einer Stunde sind wir in Zürich. Ich habe nur kurz Zeit, um in den IC 516 zu wechseln.

Jetzt habe ich alle Zugwechsel hinter mir und kann bis Lausanne entspannt die Landschaft genießen.
In Lausanne gehe ich zuerst einmal zu meinem Quartier, dem Jugendgästehaus nahe dem See im Westen der Stadt. Dort habe ich schon vor 10 Jahren übernachtet.


Dann schließe ich eine Stadtbesichtigung an. Ich habe eine Tageskarte für die Öffis der Stadt bekommen und benutze den Bus und die U-Bahn.
Die Metro M2 ist fahrerlos unterwegs und seit 2008 in Betrieb.

Sie führt fast direkt zur Kathedrale Notre-Dame, ein klassischer gotischer Bau, der vor allem im 12. und 13. Jhdt. errichtet wurde. Heute ist sie die Hauptkirche der Reformierten Kirche der Stadt.




Dann spaziere ich durch die Gässchen und suche möglichst den Schatten, denn es hat schon wieder 32° C.



Zum Abschluss fahre ich mit der M2 bis zum Ufer des Genfer Sees oder Lac Leman. Im Hintergrund sieht man schon die Berge der Alpen.



Ich wünsche dir einen guten Weg voller interessanter Eindrücke und freue mich schon darauf, dich zumindest virtuell begleiten zu können. ❤️
Lieber Gerhard, ich wünsche dir schönes Wandern und viele neue Eindrücke!
Die Anreise war ja sehr intensiv. Ich wünsch dir, dass die Wege zum Wandern/Pilgern einfacher zu gehen sind.
Lg Volker
Das Wetter scheint zu passen, ich freue mich, dich virtuell begleiten zu können.
Ulrike