Via Francigena – Von Lausanne nach Italien Heimreise Dienstag, 1. und 2. September 2026 Ivrea – Turin; Turin – Graz

Ich überquere noch einmal die Dora Baltea und setze mich in den Lokalzug, der mich vorerst nach Chivasso bringt.

Brücke über die Dora Baltea

Unterwegs sehe ich die ersten großen Berge der Westalpen.

Berge

Da nehme ich den Zug nach Torino Porta Susa, einem der beiden großen Bahnhöfe.

Turin – Porta Susa

Mein Hotel, das Eco Art Hotel, ist nur ein paar Minuten Fußmarsch entfernt. Von außen ist es eher unscheinbar, im Inneren wird des dem Namen „Art Hotel“ durch viele originelle Gemälde in den Zimmer und auf den Fluren gerecht.

Turin – Eco Art Hotel

In der Rezeption steht eine originale Fackel Nr. 106 für das Olympische Feuer der Olympischen Spiele 2006 in Turin.

Turin – Eco Art Hotel
Turin – Eco Art Hotel

Nach einer kurzen Regenerationszeit beginne ich mit „Torino in 180 Minuten“.

Gut, dass ich schon vorher zwei Mal die Stadt, wenn auch nur kurz, besucht habe.

Es ist früher Nachmittag und in der Sonne sehr heiß. Da freue ich mich über die Laubengänge, die Portici, von denen Turin 18 km (!) haben soll.

Turin – Portici
Turin – Portici
Turin – Via Garibaldi

Der Palazzo Reale ist eines von vielen Bauwerken im Zentrum, das mit dem Herrscherhaus Savoyen in Verbindung steht. Zuerst waren die Savoyer Herzöge, ab 1720 Könige.

Turin – Palazzo Reale

Der Turiner Dom ist Johannes dem Täufer gewidmet (Cattedrale di San Giovanni Battista) und ist die ranghöchste Kirche der piemontesischen Hauptstadt Turin und Kathedrale des Erzbistums.

Cattedrale di San Giovanni Battista

Der Dom wurde von 1491 bis 1498 erbaut und ist eher schlicht gehalten.

Cattedrale di San Giovanni Battista

Im Dom wird das Turiner Grabtuch aufbewahrt, heute in einem Schrein unter der königlichen Loge. Die Grabtuchkapelle ist derzeit nicht zu besichtigen. Das Grabtuch konnte ich vor einigen Jahre bei einem Besuch zufällig live sehen.

Cattedrale di San Giovanni Battista – Grabtuch

Eine Relique von Johannes dem Täufer ist gut sichtbar aufgestellt.

Cattedrale di San Giovanni Battista – Reliquie des Johannes

Mir hat der Marienaltar besonders gut gefallen.

Cattedrale di San Giovanni Battista – Madonna mit vier Heiligen (1655)

Die Porta Palatina ist der besterhaltene Rest der Stadt aus römischer Zeit.

Porta Palatina (1. Jhdt n. Chr.)

Der Torre Littoria, auch bekannt als Reale Mutua Assicurazioni-Wolkenkratzer, ist eines der Wahrzeichen der Turiner Altstadt und ein bedeutendes Beispiel italienischer rationalistischer Architektur.

Torre Littoria (1943/44)

Am frühen Abend suchte ich vergeblich ein Restaurant. In einer Pasteria bekomme ich dann doch etwas. Die Pasta aus angeblich alten Weizensorten ist al dente, das war es auch schon. Dafür gibt es wenigstens ein Ichnusa – Bier.

Pasta

Die Nacht ist vom Nebenzimmer her etwas unruhig. Das Frühstück nehme ich im nächsten Cafe ein. Dann suche ich ein Lebensmittelgeschäft, um eine Jause für zu Hause zu besorgen.

Dann spaziere ich noch über den nahen Markt und besorge mir süße Weintrauben.

Obststand
Gemüsestand
Jedes Stück nur 8€

Zum Bahnhof ist es nur ein kleines Stück. Für die letzten Olympischen Spiele 2026 wurde viel in die Infrastruktur investiert.

Turin – Porta Susa
Turin – Porta Susa

Mein Zug, der Frecciarossa FR9535 von Turin nach Neapel fährt pünktlich ab.

Turin – Porta Susa

In Bologna steige ich in den Railjet RJ 82 vom Ancona nach München um.

Bologna – RJ82
Po

Bei Borgoforte überqueren wir den Po. Leider steht der Zug in Verona eine Zeitlang.

Es gibt wieder Wein!

Weinbau bei Avio im Etschtal
Castel Beseno (1170)

Mit etwas Verspätung kommen wir in Franzensfeste -Fortezza an. Das ist nicht schlimm, weil ed auf den Anschlusszug genug Zeit gibt.

Franzensfeste – Fortezza

Ab hier bin ich die Strecke von Graz aus schon gegangen. Jetzt geht es durch das Pustertal nach Innichen und weiter nach Lienz.

Umstieg in Franzensfeste
Im Pustertal bei Vahrn

Be Continued

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