Heute morgen ist es trocken. So kann ich einmal die Regenklamotten im Rucksack lassen.
Heute geht es mit der Bahn heimwärts. Ich bin schon gespannt,ob sich der Fahrplan realisieren lässt.
Ich marschiere zum Bahnhof und hole mein Frühstück nach.


Mein Zug ist ein TGV inOui mit allem Komfort. Ich habe ein 1. Klasse – Ticket bekommen (warum weiß ich nicht) und wir brausen mit bis zu 320 km/h durch die Landschaft.


Wir erreichen pünktlich Paris Gare de l’Est – ein riesiger Bahnhof. Ich habe wenige Minuten um kurz Pariser Luft zu schnuppern und begebe mich für die Weiterfahrt auf Bahnsteig 30.






Der Zug ist ziemlich voll. Jetzt sitze ich in der 2. Klasse. Da sind jeweils vier Sitze pro Reihe.
Dann passiert es. Ein kurzer Knall und der Strom ist weg. Erste Diagnose: Eine Taube ist in die Oberleitung geflogen und hat ihr Leben beendet. Kurzschluss im System. Verzögerung der Abfahrt soll zehn Minuten betragen
Nach ein paar Minuten: Jemand hat seinen Regenschirm von einem Übergang auf die Oberleitung entsorgt. Alle Bahngleise sind ohne Strom. Die Verzögerung wird mehr als 30 Minuten betragen. Wir werden sehen….
Um 09.55 statt um 09.06 geht es endlich los. Vielleicht fährt der Zug 400km/h, dann geht sich das bis Mannheim locker aus.
Derzeit ist die Verspätung konstant bei 50 Minuten geblieben.
In Mannheim steht gerade ein Zug nach Augsburg -München zur Abfahrt bereit. Hinein und weiter geht’s. Sogar einen Sitzplatz habe ich bekommen.
Jetzt sitze ich im letzten Zug nach Graz, im ICE 211. Jetzt kann ich wenigstens keinen Anschluss versäumen.

Hohensalzburg im Abendlicht: nur mehr vier Stunden bis Graz

In Bischofshofen war kein Lokführer da. Der steckte im verspäteten Gegenzug. Daher kommt eine Verspätetung von 25 Minuten zustande. Was solls, bei einer Gesamtzeit von 17 Stunden.

Ich werde am Bshnhof von Heidrun, meiner lieben Frau, Bodenstation in Planungsfragen unterweg und Unterstützerin abgeholt.
Eine ereignisreiche Wanderung geht gut zu Ende. Allen an guatn Weg!

Vielen Dank für Ihren Bericht. Wir planen, im kommenden Frühjahr die Via Francigena zu wandern. Es war ein Vergnügen, Ihre Geschichte zu lesen und zu verfolgen.
Gute Heimreise!
Danke für die wunderbare Berichterstattung und die schönen Fotos. Gute Heimreise. 🚆