11. Tag Freitag, 13. August 2021 Kirchschlag i.d. Buckligen Welt – Oberpetersdorf

Heute sind wir mit dem Frühstück früh dran, dafür lassen wir uns umso länger Zeit. Um 7.30 sind wir trotzdem auf der Straße. Die Temperatur ist mit 15 Grad auch noch sehr moderat.

Der erste Hügel hinter dem Schulzentrum ist gleich für’s Aufwärmen gut.

Bei Kirchschlag
Bei Stang

Jetzt sind wir ein wenig verwirrt! Sind wir schon in die Einflugschneise für Wien-Schwechat geraten? Nein, es ist nur der Modellflugplatz Kirchschlag.

In Stang treffen wir nun auf den Österreichischen Weitwanderweg 02 Zentralalpenweg von Hainburg nach Feldkirch.

Gleich nach Stang kommen wir an einer beeindruckenden Kiefer vorbei, die, wie windzerzaust sie aussieht, ebenso auf einem Bergrücken auf 2000 m stehen könnte.

Kiefer bei Stang

Danach geht es ziemlich unübersichtlich den Hang hinunter. Entweder fehlt eine entsprechende Markierung oder ist sie im Grün verschwunden. Dank GPS finden wir den verwachsenen Einstieg in den Weg.

Nach Stang

Wir gelangen nach Blumau, wo sich der Thalbach und der Spratzbach zur Rabnitz vereinen. Hier wechseln wir von Niederösterreich in das Burgenland.

Auf der Gegenseite geht’s gleich wieder 200 Höhenmeter hinauf, teils durch den Wald, teils über eine schöne Trockenwiese mit zarten Nelken.

Die Wegauswahl ist groß, wir wählen den richtigen.

Schilderwald in Landsee

Landsee ist eine kleiner, aber ewig langer Ort. Etwa 1,8 km für 280 Einwohner. Der Ort ist allenfalls wegen seiner Burgruine oder seines Steinmuseums bekannt.

Landsee
Landsee
Steinmuseum
Steinmuseum
Ruine Landsee

Dann erfolgt ein langer Abstieg, der von Brombeer- Sonderkostproben und sich daraus ergebenden Extraschleifen gekennzeichnet ist. Die Extraschleifen hielten sich in Grenzen.

Brombeeren

Wir kommen nach Kobersdorf, wieder ein typisches Straßendorf, wo wir uns beim Eiskaffee regenerieren.

Kobersdorf ist durch sein Schloss-Spiele bekannt, die im gleichnamigen Schloss stattfinden. Der heutige Bau entstand um 1528 als Nachfolgebau einer Burg aus dem 13. Jhdt. Das Schloss ist heute in Privatbesitz.

Schloss Kobersdorf
Schloss Kobersdorf
Schloss Kobersdorf

Vor dem Schloss steht ein berührendes Mahnmal, das an die 219 Juden des Ortes erinnerr, die von hier während der NS-Herrschaft vertrieben und ermordet wurden. Die nahe Synagoge wird gerade renoviert.

Gedenkstein in Kobersdorf
Vor der Synagoge

Wir weichen nun vom 07er – Weg ab, weil in Kobersdorf kein Quartier frei ist. So gehen wir weiter nach Oberpetersdorf. Unterwegs kommt eine bedrohliche Gewitterwolke immer näher, die aber schließlich vorbei zieht.

Gewitter über dem Pauliberg

In einem Garten sehen wir diesen fast unnatürlichen Sumpfeibisch.

Sumpfeibisch (Hibiscus moscheutos L.)

Heute sind wir im Gasthaus Hafenscher untergebracht. Am Abend gibt es eine Grillerei.

Tagesstrecke: 20,8 km; ↑ 636 m; ↓ 710 m

Route auf alpenverein.com

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