10. Tag Donnerstag, 12. August 2021 Schäffern – Kirchschlag i.d. Buckligen Welt

Nach ruhiger Nacht und reichlichem Frühstück machen wir uns am Morgen auf den Weg. Die ersten zwei Kilometer müssen wir wegen fehlender Alternativen auf der Landesstraße zurück legen. Der Verkehr hält sich in Grenzen und wir kommen zum Gasthaus Laglmühle, das bereits seit 1521 bekannt ist. In dem Jahr wurde Luther zum Reichstag nach Worms zitiert!

Landesstraße L424
Gasthof Laglmühle

Gleich danach kommt der erste Anstieg und schon liegt der Gasthof unter uns im Tal.

Gasthof Laglmühle am Hochneukirchnerbach

Der Weg führt die meiste Zeit durch den Wald und ist zwar ansteigend, aber gut zu gehen.

Anstieg nach Gschaid
Anstieg nach Gschaid

Die Pfarrkirche in Gschaid ist leider geschlossen. Der Wirt gegenüber will sein Gasthaus auch ab Oktober schließen. Damit geht die letzte Einkehrmöglichkeit bis Kirchschlag verloren.

Pfarrkirche St. Magalena in Gschaid

Die Aussicht Drzu den umliegenden Hügeln ist trotz Dunst wieder grandios.

Gschaid von oben
Blick auf Hattmannsdorf und Hochneukirchen

Bunte Blumen erfreuen uns immer wieder

Sonnenblume
Lilien in einem Garten

Nach Hattmannsdorf müssen wir leider für zwei Kilometer wieder auf die Straße.

In Hochneukirchen werden wir von einer etwa 650 Jahre alten Winterlinde empfangen. Ihr Stammumfang in 2 m Höhe ist ungefähr 9,2 m.

Winter-Linde (Tilia cordata L.)

Da gibt es auch noch eine interessante Kirche, aber sonst ist es hier sehr bescheiden mit irgendwelcher Infrastruktur.

Die ehemalige Wehrkirche St.Bartholomäus ist in den 1982ern erweitert worden.

Pfarrkirche St. Bartholomäus
Pfarrkirche St. Bartholomäus
Pfarrkirche St. Bartholomäus

Gleich nach dem Ort steigen wir zur höchsten Erhebung der Buckligen Welt auf, zum Hutwisch auf 896 m. Von der Ausichtswarte aus können wir unseren Weg genau verfolgen.

Aufstieg zum Hutwisch
Aussichtswarte auf dem Hutwisch
Hutwisch 896 m
Hutwisch – 360 Grad Rundblick

Eine Rast in luftiger Höhe ist erholsam.

Beim Abstieg haben wir einen guten Ausblick auf das Schloss Krumbach, das heute nach vielen Besitzerwechseln und Verwendungen Internat und Privatschule ist.

Schloss Krumbach

Im Wald und in Gärten finden sich immer Überraschungen.

Parasol
Kaktus
„Oldtimer“

Über weite Wiesen kommen wir dem Ziel Kirchschlag näher.

Kirchschlag

Die Ruine Kirchschlag entstand im 12. Jhdt. und ist heute zu besichtigen.

Ruine Kirchschlag

Am Hauptplatz findet man auch heute noch die wichtigsten Geschäfte und auch das Rathaus.

Hauptplatz
Stadtamt

Die Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer geht auf romanische Grundbauten zurück und wurde im 14. Jhdt. errichtet. Sie war wie viele Kirchen der Umgebung eine Wehrkirche.

Heute haben wir die Gelegenheit, nach der Wanderung das Burgbad in Kirchschlag zu genießen. Nach über 20 Kilometern bei gehobenen Temperaturen tut das besonders gut.

Burgbad

Unsere Unterkunft finden wir im Gasthof zum Bräuhof der Fam. Kogelbauer. Das Gasthaus wurde auch schon 1653 urkundlich erwähnt. Wir werden hier bestens umsorgt.

Bräuhof

Tagesstrecke: 20,4 km; ↑ 555 m; ↓ 735 m

Route auf alpenverein.com

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