Unterwegs auf dem Grabenlandtrail 8; Freitag, 15. Jänner 2021 von Allerheiligen bei Wildon nach Fernitz

Heute ist es einmal sehr „frisch“. Bei der Anreise mit dem Bus von Graz nach Allerheiligen sind es kurz vor der Ankunft -10 °C, später in einem Graben sicher nochmals 2 ° weniger. Dafür gibt es strahlenden Sonnenschein.

Von der letzten Etappe haben wir noch etwa 700 m nachzuholen. Wir fahren nach Allerheiligen eine Station weiter bis Kulmberg, wo wir den Bus verlassen und nach Allerheiligen zurück gehen.

Allerheiligen bei Wildon

Allerheiligen war in der Vergangenheit (1680) schon einmal Universitätsstandort, als die Universität Graz wegen der Pestgefahr ins Schloss Allerheiligen verlegt wurde. Den Jesuiten verdankt der Ort auch seine recht üppige Ausstattung.

Nun setzen wir den Weg auf dem ausgezeichnet markierten Wanderweg 792 fort.

In der Nähe von Allerheiligen verstarb der Landeshauptmann der Steiermark, Josef Krainer sen. 1971 während einer Jagd. Zur Erinnerung wurde diese Kapelle nach Plänen des Künstlers Kurt Weber-Mzell errichtet. Die Glasfenster sind Werke von Alfred Wickenburg.

Josef-Krainer-Gedächtnisstätte
Josef-Krainer-Gedächtnisstätte

Hier ist es richtig frostig. Dafür sind auch die sumpfigen Stellen gut gefroren und können ohne Beeinträchtigung gegangen werden.

Am Wurzingbach
Am Wurzingbach

Die Fernsicht auf das steirische Randgebirge ist heute fantastisch.

Koralmspeik (2140 m), im Vordergrund der Murberg

In Turning stehen einige Bauernhäuser, die mit viel Liebe renoviert wurden und als Beispiele für die Erhaltung alter Baukultur gelten können.

Turning – Familie Kurzmann
Turning

Unser nächstes Ziel ist St. Ulrich am Waasen, das schon in der Sonne liegt.

St. Ulrich am Waasen

Der Hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, wird mit Bischofsornat und einem Fisch dargestellt.

St. Ulrich am Waasen – Bildstock am Friedhof
St. Ulrich am Waasen – Bildstock am Friedhof

Am Ortsausgang kommen wir beim Ulrichsbrunnen vorbei, der durch einen markanten, spätgotischen Bildstock markiert wird.

St. Ulrich am Waasen, spätgotischer Bildstock des hl. Ulrich aus Stein über dem Ulrichsbrunnen.

Auch der Schöckl, der Grazer Hausberg, scheint heute ganz nah.

Schöckl (1445 m)

Der Abstieg zum Jakobsbach und nach Gnaning verläuft auf gut markierten Waldwegen.

Jakobsbach

In Gnaning gibt es nicht nur eine kleine Dorfkapelle, sondern auch eine kunstvoll gestaltete Giebelseite.

Gnaning – Bauernhof
Gnaning – Kapelle

Schon im Ortsgebiet von Fernitz überqueren wir den letzten Bach unseres Grabenlandtrails, den Etschbach.

Etschbach – der letzte Graben

Die Kirche Maria Trost in Fernitz ist das Ziel unseres Rundwanderweges (siehe Etappe1). Jetzt schauen wir uns auch die Kirche genauer an.

Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost
Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost, Südportal
Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost, Hauptportal
Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost, gotisches Kirchenschiff
Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost, neugotischer Altar
Fernitz – Wallfahrtskirche Maria Trost, Pfarrhof

Tagesstrecke: 12,2 km; ↑ 257 m; ↓ 343 m

Ein Gedanke zu „Unterwegs auf dem Grabenlandtrail 8; Freitag, 15. Jänner 2021 von Allerheiligen bei Wildon nach Fernitz

  1. Michael Neureiter

    Ich möchte keinen Kommentar abgeben, sondern Gerhard Pierer um ein Foto bitten: Ich erwarte leider einen Todesfall und möchte das Motiv verwenden, das ich unter „Sonnenaufgang Steyr“ gefunden habe: Es stammt von Deinem Camino am 5. September 2019 von Konradsheim/Waidhodfen nach Steyr. Ich bin dankbar, wenn ich das Bild bekommen kann, ich möchte es in einem Hochformat für das Sterbebild verwenden. Vielen Dank! Michael Neureiter, Santiago-Pilger (bisher) 2012 und 2013.

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