Archiv für den Monat: Mai 2018

9. Tag Montag, 7. Mai 2018 St. Jakob im Rosental nach Baumgartnerhof/Altfinkenstein

Beim gestrigen Abendessen mit Kärntner Kasnudeln, Bärlauchnudeln und zum Abschluss Kletzennudeln ging ein heftiges Gewitter nieder. Dementsprechend liegt heute eine dicke Nebelsuppe über dem Klagenfurter Becken. Wir werden wieder nobel bis St. Jakob chauffiert und starten bereits mit ein bisschen Sonne die heutige Etappe.

Zuerst geht es wieder runter nach St. Peter im Rosental.

Entlang des Jakobswegs kommen wir nach St. Johann, wo uns eine nette Frau die alte Kapelle aufsperrt.

Die kleine Kapelle ist im Inneren teilweise mit frisch renovierten Fresken geschmückt.

Das Altarbild am kleinen Hochaltar zeigt Johannes den Täufer; sein Haupt kann man am linken Nebenaltar finden. Leider kann ich nirgends genauere Daten über diese Kapelle finden, auch unsere Schlüsselfrau weiß nichts Näheres.

Die Karawankenautobahn verbindet durch den Karawankentunnel Kärnten mit dem südlichen Slowenien.

In Pirk verlassenen wir den Südösterreichischen Jakobsweg, dem wir jetzt seit der Soboth gefolgt sind und gehen südwärts Richtung Mittagskogel.

Auf guten Forststraßen kommen wir schnell voran und freuen uns an großen Flächen voll mit Maiglöckchen.

Da geht es steil zum Woraunitzbach hinunter, den wir an einer geeigneten Stelle überqueren.

Beim Ischnighof steht ein kleiner Speicher, der mich durch seine Handwerkskunst begeistert.

Hier auf 770 m Seehöhe ist die Vegetation schon deutlich hinten. Vor zwei Wochen lag hier noch Schnee.

Der Mittagskogel wirkt wie ein bedrohlicher Vulkan kurz vor dem Ausbruch.

Eine Bärensichtung wäre wohl die Sensation; eine Schlange verschwand so schnell aus meinem Blickfeld, dass ich sie nicht identifizieren konnte. Sie könnte aber nach dem Habitat eine Kreuzotter gewesen sein.

Schließlich erreichen wir ungewohnt früh unser Tagesziel, den Baumgartnerhof mit einer sensationellen Aussicht über Villach, den Faakersee und das Umland.

Die Ruine Altfinkenstein, wo Festspiele und Konzerte stattfinden, liegt uns zu Füßen.

Hier treffen zahlreiche Wanderrouten, wie der Alpe-Adria-Trail, dem wir morgen folgen werden, aufeinander.

Zum Abschluss des heutigen Blogs möchte ich euch noch einen kleinen Blumengruß übermitteln.

Tagesstrecke: 15,0 km
Bergauf: 456 m
Bergab: 77 m
Route:  Route auf alpenvereinaktiv.com

8. Tag Sonntag, 6. Mai 2018 Strau nach St. Jakob im Rosental

In der Früh werden wir von Ramizas Mann wieder nach Strau gebracht. Es ist nicht viel los auf der Straße, trotz des GTI – Treffens. Die Berge sind wolkenverhangen, trotzdem blitzt zwischendurch ein Gipfel mit weißen Schneefeldern hervor.

Leider sind auch heute am Sonntag die Kirchen am Weg meist verschlossen wie hier in Kappel an der Drau; die Gasthäuser sowieso.

Auch St. Johann im Rosental liegt idyllisch aber wie ausgestorben im Grünen. Drei Jugendliche machen einen Sonntagsspaziergang – das war’s.

Bei Feistritz kommen wir an einer ehemaligen Brechelgrube vorbei, die an die Bedeutung der Flachsproduktion erinnert. Hier wurden die Flachsstängel durch Hitze vorbehandelt. Da die Brandgefahr groß war, wurde das außerhalb der Siedlung durchgeführt. Das Produkt wurde zu Leinen weiterverarbeitet.

Endlich schauen die Gipfel aus ihrem Wolkenumhang.

Das nächste Kraftwerk sperrt die Drau in einen Kanal.

Ein paar glückliche Schweine wühlen im Schlamm und warten am Zaun wohl auf „Spenden“ von Passanten.

Im „WAHAHA Paradise Resort“ kehren wir auf ein Getränk und eine Suppe ein. Wir werden herzlich bedient, obwohl wir keine Resort-Gäste sind. Die sind ohnedies rar.

Die moderne, überdachte Holzbrücke überspannt das Bett des Dürrenbachs. Die Autos dürfen hoch oben drüber.

Wir nähern uns Maria Elend, der kleinen Wallfahrtsgemeinde im Rosental.

Ein schönes Bauernhaus am Ortseingang fällt mir auf. Gasthäuser oder Cafés sind geschlossen.

Die Schutzmantelmadonna umschließt alle, wenngleich vorwiegend „hochgestellte“ Persönlichkeiten.

Der Hochaltar war eine Votivgabe der Stadt Wien nach der 2. Türkenbelagerung 1683.

Dieser spätgotische Flügelaltar stammt aus der Villacher Schule um 1515.

Die barocke Kanzel mit Petrus und Paulus ist eine Spende der Orsini-Rosenberg, die aus der Steiermark stammen.

Auch Jakobus darf nicht fehlen, gehen wir doch hier seit vier Tagen auf dem Jakobsweg.

Auch Pilgerinnen und Pilger müssen sich bisweilen stärken.

Die Brücke über den Rosenbach ist zwar gesperrt, wir können das Hindernis trotzdem überwinden.

Der Jakobsweg und die heutige Etappe enden bei der Jakobskirche in St. Jakob im Rosental. Da sind jetzt viele Jakobe zusammengekommen, aber so ist es nun einmal.

Ramiza hat sich einen Freund angelacht, der sie begleitet und sie auch liebevoll verfolgt, als wir mit dem Auto von ihrem Mann wieder abgeholt und nach Klagenfurt in unser „Hauptquartier“ zurückgebracht werden.

Tagesstrecke: 23,0 km
Bergauf: 200 m
Bergab: 119 m
Route:  Route auf alpenvereinaktiv.com

7. Tag Samstag, 5.Mai 2018 St. Kanzian nach Strau

Ein Pilgertag wie man sich ihn wünscht! Um sechs Uhr regnet es noch. Dann ist es den ganzen Tag bewölkt bei angenehmer Temperatur, zwischendurch spendet die Sonne zarten Pilgerschatten.

Nach einem guten Frühstück bei Ramiza und ihrer Familie werden wir an den Endpunkt unserer gestrigen Etappe gebracht und starten mit dem Besuch der Kirche.

Die Kirche von St. Kanzian weist eine interessante Architekturvariante auf. Sie wurde im 20. Jhdt. quer zur Hauptachse erweitert, sodass der ehemalige Hauptaltar ein Nebenaltar wurde. Er ist den frühchristlichen Märtyrern Kanzian, Kantius und Kanzianilla (290 n. Chr.) geweiht.

Das spätgotische Kruzifix stammt von 1520.

Durch das Dorf führt der Weg in den Ortsteil Seelach am Klopeinersee, der mit Temperaturen bis zu 29°C zu den wärmsten Badeseen Europas zählen soll.

Nicht weit davon liegt der idyllische Kleinsee.

Der Blick ins Jauntal wird nur durch zahlreiche Hochspannungsleitungen gestört.

Auch kleine Aufmerksamkeiten können Freude bereiten.

Ein Stück gehen wir auf der Hauptstraße. Da es Samstag Früh ist, ist kaum Verkehr vorhanden. So ersparen wir uns einige unnötige Höhenmeter.

Durch einen dichten Auwald nähern wir uns der Drau, die sich in den Sandstein eingegraben hat.

Die Felsklippen lassen einen im Elbsandsteingebirge vermuten.

Die milchige Farbe des Flusses ist seiner Herkunft aus dem Kalkstein geschuldet.

Der wunderschöne Drauradweg, in diesem Bereich fast nur feiner, fester Schotter, ist unser Weg für den ganzen Tag.

Die Drau wird seit Jahren durch hohe Dämme in ein enges Korsett gepresst. Zahlreiche Kraftwerksstufen haben der DKW (Draukraftwerke) nicht unbedingt Umweltschutzpreise eingebracht. Beim Kraftwerk Annabrücke wechseln wir auf das linke Drauufer. Der Jakobsweg über St. Margareten ist wegen Sturmschäden gesperrt.

Ich finde meinen ersten Frauenschuh in freier Natur. Diese wundervolle Großorchidee kommt mir an einer Stelle in das Blickfeld. Die Knabenkräuter sind wesentlich häufiger.

Bei Linsendorf ist wieder Uferwechsel angesagt.

Der Biber hat sich sein Revier an der Drau wieder zurückgeholt. Überall ist sein mühevolles Werk zu sehen.

Vor den aufwändig errichteten Draubrücken brachten Fährleute Personen und Güter über den Fluss.

Die Schottergewinnung aus dem Geschiebe der Nebenflüsse, wie hier bei Unterferlach, sind ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Das Grenzland zu Slowenien, früher Jugoslawien und noch früher SHS, stellte immer eine „heiße Zone“ dar. Dem Kärntner Abwehrkampf und der Volksabstimmung 1920 ist dieses Denkmal gewidmet.

Bei Strau an der Loiblpass-Straße endet unsere heutige Etappe.

Auf der gesamten Tagesetappe gab es an der Strecke keine Infrastruktur, keine Verpflegung! Wasser bekamen wir gegen Ende bei einem Privathaus. Der Weg liegt zum größten Teil abseits der Siedlungen. Schön, aber einsam.

Tageskilometer: 31,6 km
Bergauf: 81 m
Bergab: 93 m
Route:  Route auf alpenvereinaktiv.com

6. Tag Freitag, 4. Mai 2018 Neuhaus nach St. Kanzian

Der Regen in der Nacht ist nicht ausgeblieben, aber in der Früh ist es trocken. Nach einem ausgiebigen Frühstück bei den Seniorchefs des Gasthauses, die Junior Chefin werkt als Kindergärtnerin, gehen wir los.

Die Nebelreste hängen noch über dem „Lovntol“ und der Himmel hat auch noch einiges an Feuchtigkeit gespeichert.

Das Museum Liaunig ist von außen schon spektakulär, was einem im Inneren geboten wird, übertrifft das aber bei weitem. Diesmal ist keine Zeit dafür, eine dringende Besuchsempfehlung möchte ich aber an alle Leser weitergeben.

Auf dem Radweg neben der Bundesstraße gehen wir sicher dahin und kommen am Preglhof vorbei, dessen Gestaltung von hoher handwerklicher Tradition zeugt. Plötzlich kommt zwischen den Gebäuden eine Büffelherde hervor und läuft auf uns zu. Der Besitzer erklärt uns kurz darauf, dass die Tiere unheimlich neugierig sind und Änderungen ihrer Umwelt sofort erkunden. Trotzdem halten sie einen Respektabstand von uns ein.

Die „Engelsbrücke“ ist eine Hängebrücke über die Feistritz bei St. Luzia. Sie ist 140 m lang und erspart Pilgern den Abstieg zum Talboden und Radfahrern einen weiten Umweg. Die Skulptur wurde vom Kärntner Künstler Karl Vouk geschaffen.

Der Neubau der Koralmbahn erfordert viele Bauwerke, die wie diese Überführungsbrücke gerade entstehen.

In Rinkenberg stehen wir wieder vor einer verschlossenen Kirche. Dafür entschädigt uns eine heiße Suppe, die uns die Wirtin des Dorfgasthofes vorsetzt. Ein Getränk ist nach alter Tradition für Pilger frei!

Leider holt uns für kurze Zeit doch leichter Regen ein, aber die Wanderung durch den Wald ist trotzdem schön.

Plötzlich stehen wir vor einem unvorhergesehenen Hindernis: die neue Koralmtrasse durchschneidet den Jakobsweg.

Wir finden dann einen kleinen Umweg, der uns durch die Baugrube bringt. Wie es hier wohl nach Beendigung der Bauarbeiten weitergeht?

Es beginnt sich einzuregnen. Lange blieben wir vom Regen verschont.

Das letzte Stück vor unserem Ziel müssen wir auf der Bundesstraße gehen, weil wir keine bessere und kürzere Route finden.

In St. Kanzian werden wir schon von Ramizas Mann und ihrem Sohn erwartet und wir fahren nach Klagenfurt, wo ich für die nächsten Nächte Gast sein darf.

Tagesstrecke: 30,1 km
Bergauf: 236 m
Bergab: 255 m
Route:  Route auf alpenvereinaktiv.com

5. Tag Donnerstag, 3. Mai 2018 Soboth nach Neuhaus

Vergessen die Anstrengungen des gestrigen Tages. Ein neuer Tag, eine neue Herausforderung!

Nach einem kurzen Gewitter in der Nacht strahlt die Sonne vom Himmel. Unser Quartier im „Gasthof Deutsches Grenzland“ hat zwar sehr einfache Zimmer, Pilgerzimmer eben, aber die Betreuung durch die Chefin des Hauses ist erstklassig.

Gestern Abend ist Ramiza mit ihrem Mann und ihrem Sohn angekommen. Sie nimmt sich ein paar Tage Auszeit und wird mich ein paar Tage wie auf der Via Podiensis begleiten.

Egal wohin man geht, man kommt irgendwo an!

Durch die Höhenlage ist die Vegetation etwas verzögert und Bäume und Blumen, die im Tal längst abgeblüht sind, stehen hier in Vollblüte.

Auf dem Weg in den Feistritzgraben krabbeln uns immer wieder Feuersalamander über den Weg

Die Sumpfdotterblumen lieben die Feuchtigkeit im Graben.

Über schmale Pfade geht es auf und ab.

Am tiefsten Punkt im Graben stehen wir am Fuß des Staudammes des Sobother Stausees.

Auf den saftigen Almwiesen gibt es noch viele Blumen zu finden.

Ein Blick zurück zeigt uns, wie weit wir schon gegangen sind.

Der Koralmspeik hat schon viel Schnee verloren.

Vor dem Abstieg machen wir noch eine ausgiebige Pause.

Bald haben wir den ersten Blick in das Drautal und auf Lavamünd.

Beim Abstieg werde ich auf das Werk eines Monsterspechts aufmerksam. Die Hackschnitzel, die der da hinterlassen hat, sind gewaltig.

Wieder einmal ist ein Bach zu überqueren.

Am Wasser finde ich auch diese riesigen Nesseln mit schönen Blüten.

An der Drau angekommen, nutzen wir den Radweg, um ohne Verkehr nach Lavamünd zu kommen.

Wir passieren die Stelle, die der Stadt ihren Namen verdankt: die Mündung der Lavant, die durch die Regenfälle der letzten Tage braun ist.

Die Gestaltung mancher Gärten ist eher auffällig.

Über den Radweg nähern wir uns unserem Tagesziel Neuhaus oder Suha.

Ober des Ortes steht die Burg Neuhaus, die vom Industriellen Liaunig renoviert wurde und früher Standort seiner Kunstsammlung war. Heute ist sie im nahe gelegenen Museum zu bewundern.

Die Kirche des Ortes ist dem Hl. Jakobus d. Ä. geweiht und weist eine schöne barocke Ausstattung auf.

Unser Quartier für die heutige Nacht ist im Hartlhof.

Ein schöner Tag ohne den vorhergesagten Regen geht zu Ende.

Tagesstrecke: 27,0 km
Bergauf: 726 m
Bergauf: 1330 m
Route:  Route auf alpenvereinaktiv.com

4. Tag Mittwoch, 2. Mai 2018 Wies nach Soboth

Eigentlich habe ich schon viele Etappen, darunter auch einige sehr schwere, auf meinen 3600 km zurückgelegt. Die heutige Etappe wird mir wohl vorerst als die schwerste in Erinnerung bleiben. Aber einmal von Anfang an:

Schon um 6.34 geht die neue S-Bahn in Graz Puntigam in Richtung Wies ab. Tolle neue Garnituren und ein freundlicher Schaffner machen das Bahnfahren zum Vergnügen.

Nach etwas mehr als einer Stunde komme ich in Wies an und mache mich gleich auf den Weg Richtung Eibiswald.

Wege gibt es hier zu jedem Thema.

Die alte Presse erinnert, dass wir hier gerade noch im Schilcher-Gebiet sind, wo die Wildbacher Rebe kultiviert wird. Viele der alten Häuschen sind liebevoll restauriert und mit Blumen geschmückt.

Die Walderdbeeren stehen in voller Blüte. Ich bin neugierig, wo ich heuer meine ersten reifen Früchte finde.

Der Klapotez soll in den Weinbergen durch sein Geklapper die Vögel vertreiben. Der hier im Kreisverkehr von Eibiswald wirbt für die Region.

Eibiswald kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Die Pfarrkirche „Maria im Dorn“ wird schon 1170 erstmals erwähnt. Sie hat ihr Aussehen mehrmals geändert.

Das alte Gasthaus wurde nach dem umstrittenen Heimatdichter und Arzt Hans Klöpfer benannt.

Auf dem Hauptplatz stehen einige alte Bürgerhäuser.

Zum 1. Mai darf auch der Maibaum nicht fehlen.

Dann geht es hinaus aus dem Markt und viele Schilder machen es leicht, sich zu orientieren.

Hier kommen auch viele Weitwanderwege zusammen.

Der Weg auf den Haderniggkogel (1190 m) führt durch kleine Weiler, an Obstbäumen vorbei und vor allem durch Wald.

Der Weg auf den Berg zieht sich. Immer wieder liegen umgestürzte Bäume über den Weg.

Auf der anderen Seite geht es gleich steil hinab in das Krummbachtal (670m). Kurz gibt der Wald einen Blick auf das Tagesziel, die Soboth (1070 m) , frei.

Auf dem Steg über den Krummbach mache ich eine Rast. Gott sei Dank habe ich genug Verpflegung mit. Seit Eibiswald gibt es keine Versorgungsmöglichkeit.

Der Weg wird extrem steil und anspruchsvoll. Als Highlight springt eine Gämse durch den Wald, viel zu schnell, um zu einem Bild zu kommen.

Die letzten fünf Kilometer geht es nur bergauf. Ich glaube, wäre ein Ochsenkarren, ein Traktor mit Baggerschaufel oder ein anderes Gefährt daher gekommen, ich hätte alle Vorsätze fallen gelassen und wäre erstmalig in meiner Pilgerkarriere mitgefahren.

Endlich in Soboth angekommen, stellt sich heraus, dass der Gasthof mit dem vorbestellten Zimmer etwa drei Kilometer außerhalb des Weges liegt. Aber ich habe gleich Ersatz bei Fam. Mörth im „Gasthof Deutsches Grenzland“ gefunden.

Ich besuche die Kirche, denn da, auf dem Weststeirischen Jakobsweg, steht meine Lieblingsskulptur des Hl. Jakob.

Auf dem Nebenaltar stehen der kleine Jakob und der kleine Tobias mit ihren Bodyguards (Schutzengel). Eine nettere Darstellung habe ich noch nie gesehen. Am Hochaltarbild ist dann der erwachsene Jakobus zu sehen.

Tobias mit dem Erzengel Raphaël (Korrekturvorschlag von Dechant Mag. David Schwingenschuh dankbar abgenommen)

Nach einem guten Abendessen hoffe ich gut zu schlafen. Das Wetter soll nach dem heutigen schönen Wetter umschlagen. Vielleicht ist es in der Früh schon wieder schön.

Tagesstrecke: 24,2 km
Bergauf: 1234 m
Bergab: 515 m
Route: