18. Tag Freitag, 22. September 2017 Eauze nach Lanne-Soubiran

Heute Nacht habe ich nicht nur ein Zimmer, sondern gleich ein ganzes Haus für mich allein. Plötzlich sind viel weniger Pilger unterwegs. Mein erster Weg in der Früh führt zum Tourismusbüro, wo ich den Blog von gestern hochlade. Eine Bäckerei hat schon offen. Da besorge ich mir einen Rosinenkringel und ein Baguette. Ein Café öffnet auch gerade rechtzeitig. Beim Weg aus der Stadt komme ich bei einem Kriegerdenkmal vorbei, das an den Hackherlöwen erinnert. Heute ist Hochnebel angesagt. Die Weintrauben sind großteils abgeerntet. Nette Anwohner stellen Kaffee und heißes Wasser auf einen Gartentisch. Stopfleber von Enten und Gänsen zählt immer noch zu den Delikatessen in Frankreich. Das Geflügel hier hat einen großen Auslauf. Unsere erste Familienkutsche: ein Sima Arronde. Der hier ist schon etwas in die Jahre gekommen. Jetzt habe ich den Nullmeridian von Greenwich, GB, erreicht. Nogaro ist eine kleine Stadt, die nicht sehr viel aufregendes zu bieten hat. Eine Stierkampfarena für die französische Variante des Tierspektakels, wo der Stier nicht getötet wird.

Neben der Kirche finde ich diese schönen Bögen.

Immer wieder gibt es kleine Fachwerkhäuser zu sehen. In einem alten Bauernhaus ist eine Gitê untergebracht. Meine Gitê für heute Nacht ist im alten Pfarrhaus untergebracht und ist liebevoll renoviert. Die angrenzende Kirche hat ihren Ursprung um 1070. Im Inneren sind auch an mehreren Stellen alte Fresken freigelegt. Das Abendessen wartet schon. Mahlzeit Tagesstrecke: 31,2 km

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