4.Tag Freitag, 5. Mai 2017 Chanaz nach Yenne 

Nach der gestrigen Gewalttour war ich mir nicht ganz sicher, wie es mir heute gehen wird. Nach einem guten Frühstück mit einem kanadischen Paar und zwei deutschen Pilgerinnen mache ich mich nach halb neun auf den Weg. Heute sollte ja eine kleinere Strecke auf dem Programm stehen.

Die schönen Wege und das herrlichen Wetter lassen mich das Wandern genießen. Immer wieder habe ich gute Ausblicke ins Rhônetal.

Hier gibt es noch Wiesen mit verschiedenen Blütenpfanzen, nicht nur Saatguteinerlei.

Der Weg führt auf über 400 m in die Weinberge der Hautevin – Region von Jongieux. Hier wird ähnlich wie in der Südsteiermark auf steilen Hängen vorwiegend händisch produziert.

In einem kleinen Waldstück hat das Mikroklima etwas verrückt gespielt. Plötzlich sind alle Bäume vermoost wie in einem Regenwald.

 

Der Pilger  bekommt Gesellschaft!

Von einer steilen Felsenklippe hat man einen grandiosen Ausblick.

Der Weg zum Fluss ist steil und beschwerlich. Da sind die Wanderstöcke Goldes wert.

Der Blick zurück lässt staunen. Vor Kurzem war ich noch dort oben.

Ein beschaulicher Weg entlang des Flusses führt an Auwäldern und Feldern vorbei.

In Yenne angekommen, mache ich mich auf die Suche nach der Unterkunft im ehemaligen Kapuzinerkloster.

Heute ist im längst aufgelassenen Kloster ein Bildungshaus untergebracht.

Beim anschließenden Ortsrundgang entdecke ich einiges Interessante wie die Wasserversorgung aus dem Mittelalter, errichtet durch die Mönche.

Die Kirche hat einige Bauteile aus dem 12. Jhdt.

In der Stadt treffe ich wieder die beiden deutschen Frauen, die Kanadier und zwei weststeirische Radpilger, die die Strecke von zu Hause bis Santiago durchfahren möchten.

Das sind die schönen Seiten des Pilgerns.

Tagesstrecke: 17,5 km

Corr

2 Gedanken zu „4.Tag Freitag, 5. Mai 2017 Chanaz nach Yenne 

  1. Gernot

    Ich habe heute leider erst die Zeit gefunden, Deine wunderschönene Reiseberichte zu lesen. Es ist wir immer ein Traum, da bekommt man direkt Lust selbst loszuwandern. Ich wünsche Dir weiterhin gesunde und trockene Tage durch diese herrliche Landschaft.

    Antworten
  2. Michaela

    Du Lust das einmal zu machen hätte ich auch. Es fehlt nur noch an der Zeit und Ich würde wahrscheinlich länger brauchen, weil meine Strecken nicht so lang wären. 17,5 geht gut. Drüber wird es hart.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.