Tag 3 danach (Fahrt nach Finisterre)

Viele Pilger setzen ihre Wanderung noch fort und besuchen das etwa drei Tagesmärsche entfernte Finisterre oder auf Galizisch Fisterra.
Das Wetter hat leider wieder auf regnerisch umgeschlagen. Ich gehe die dreiviertel Stunde zum Busbahnhof im Trockenen, aber auf der Fahrt fängt es bald zu regnen an. Wenn man durch die Stadtteile im Südwesten fährt, sieht man die Ausmaße der Stadt, die derzeit etwa 95.000 Einwohner hat.
Unsere Fahrt führt uns vorbei an Noia über Muros,  Carnota und Cee nach Finisterre.

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In den geschützten Buchten werden Miesmuscheln gezüchtet.

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Die Strände sind leer. Kein Wunder bei 15 Grad!

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Die Wolken haben sich auf Höhe des Busdaches festgesetzt. Nein, so schlimm ist es nicht, aber die Hügelspitzen sind nicht zu sehen.

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In Finisterre habe ich meinen Schirm dabei, so kann ich beim Wandern zum drei Kilometer entfernten Cap Finisterre auf die Regenjacke verzichten.
Dort erwartet uns Besucher heftiger Wind, der den Schirm unbrauchbar macht.

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Aber wie es am Atlantik ist, man muss abwarten können. Bald zeigt sich am Westen ein heller Streifen und nach einem Kaffee ist wenigstens eine Seite des Kaps im Sonnenlicht.

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Viele Leute hinterlassen hier ihre Schuhe, verbrennen Kleidungsstücke oder ähnliches. Aus Umweltschutzgründen belasse ich es bei einem Bild dieses symbolischen Schuhs.

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Der Leuchtturm an der Costa del morte, der Todesküste, hat viele Schiffe vor Katastrophen bewahrt.

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Beim KM 0,00 beginnt die Welt.

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Zurück im Ort haben wir herrlichen Sonnnschein und ich nehme ein Fußbad im klaren Atlantikwasser.

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Auf der Rückfahrt können wir die schönen Buchten mit dem klaren Wasser genießen, die am Vormittag in düsteres Grau gehüllt waren.

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In Muros haben wir schon vor Jahren gut zu Mittag gegessen.

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Der Bus braucht für die Strecke entlang des Meeres rund drei Stunden.

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Hügelauf, hügelab geht es wieder auf Santiago zu, wo die Fahrt ihren Abschluss findet.

2 Gedanken zu „Tag 3 danach (Fahrt nach Finisterre)

  1. Alex Jungmann

    Buenos dias Gerhard. Schöne Grüße aus dem sonnigen Finisterre 🙂
    Da ich gefühlsmäßig mein Camino in Santiago nicht abschließen konnte, bin ich nach Finisterre gepilgert. Hatte gestern einen sehr schönen Abschluss meiner Reise am Kap. Und heute scheint wieder die Sonne. Jetzt gönne ich mir einen kleinen Urlaub hier. Vielleicht gehe ich sogar schwimmen 🙂
    Ich hoffe, du konntest dein Camino auch erfolgreich abschließen!

    buen camino auch im realen Leben!
    Der Mitpilger Alex

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