16. Tag Montag, 14. Mai 2018 Rivis/Codroipo nach Pravisdomini

Der heutige Tag wird vorerst als Tag der langen Geraden eingehen. Ab halb sieben ein Frühstück in Italien? Das ist nur möglich, weil acht junge Flugschüler (15 – 18 Jahre?) im Hause wohnen und rechtzeitig in die Schule müssen. Alle sind fesch im weißen Uniformhemd, obwohl es sich um Privatpiloten handelt.

Kurz nach meinem Start habe ich sogar Sonne im Rücken – wenn auch nur kurz.

Entlang neuer Weingärten geht es zur Tagliamentobrücke.

Die Brücke über Fluss, der normal nur wenig Wasser führt, ist 1030 m lang. Bei Hochwasser sieht das dann anders aus.

Hinter der Brücke steht eine Fátima-Grotte, wohl um für Schutz vor dem Wasser zu beten.

Hinter duftendem Holunder leuchtet der Mohn.

Große Anlagen von Kiwis stehen gerade in Vollblüte.

In dieser Region fanden im 1. Weltkrieg heftige Gefechte statt, wo viel Blut unnötig vergossen wurde. Zahlreiche Infotafeln erinnern daran.

Ich finde immer gute Wege abseits des Montagmorgen-Verkehrs. Immer lange Gerade.

Wenn das Erdbeeren wären….

St. Rosa mit seinem völlig allein stehenden Campanile ist ein Stadtteil von San Vito al Tagliamento.

San Vito überrascht mich mit seinem netten Altstadtkern. Stadttore versetzen die Besucher zurück in die Vergangenheit.

Im ehemaligen Rathaus ist ein kleines Privattheater untergebracht, dass möglichst nahe an seine ursprüngliche Ausstattung gebracht wurde.

Die freundliche Assistentin in der Touristeninformation führt mich sogar auf den Balkon, von wo ich einen guten Ausblick auf die Häuser der Piazza del Populo habe.

Von außen ganz unscheinbar ist die Kirche Santa Maria di Castello detta „l’Annunciata“ aus dem 15. Jhdt.

Auf der Straße spricht mich ein Herr an, der mich als Weitwanderer oder Pilger erkennt und mir erzählt, dass er schon zweimal den Camino Frances gegangen ist. Wir tauschen ein paar Erinnerungen aus, bevor jeder seinen Weg geht.

In Sesto Reghena stoße ich unerwartet auf die Abbazia Santa Maria in Silvis, die leider geschlossen ist (12.30 Uhr).

Auch in der Kirche von Pramaggiore stoße ich auf interessante Fresken.

Die letzten Kilometer gehe ich leider auf einer Verbindungsstraße mit etwas mehr Verkehr. Schließlich komme ich in Pravisdomini an und bin wieder genau im ursprünglichen Zeitplan.

Tagesstrecke: 36,75 km

Bergauf: 17 m

Bergab: 59 m

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