Tag 9 Donnerstag , 13. Oktober  2016 Pontevedra nach Caldas de Reis 

Die Wettervorhersage gibt uns heute bis 12 Uhr Zeit, trockenen Hauptes an unser Ziel zu gelangen. In der Nacht hat es immer wieder geregnet, aber in der Früh war der Platz vor unserer Pension  einigermaßen trocken. So brechen wir um 8 Uhr auf und suchen eine offene Bar, wo wir nett bedient  werden und Tee, Espresso und Croissants bekommen. Wieder auf der Straße fühlen wir uns von Golden Girls umringt. Eine Gruppe Amerikanerinnen stürmen, nur mit kleinem Tagesrucksack, auf den Camino. Ihr Elan wird ohnehin bei der nächsten Einkehr gebremst.

Der Weg ist sehr angenehm, leichte Steigungen, Schotterwege und wenig Verkehr  machen das Wandern einfach.

Die Pilgerkreuze werden häufiger, manchmal stehen sie auch in Gärten abseits des Weges.

Pilger aufgepasst: Eisenbahnkreuzung!

Manchmal führt der Weg auch direkt durch den Weingarten.

Die letzten 50 km sind angebrochen.

Santiago, wir kommen! Zwar haben wir Pilger noch einen weiteren Weg als die Autofahrer, wir können es dafür mehr auskosten; Meter für Meter.

Schön praktisch: Nicht nur für die Post, auch für den Bäcker gibt es ein eigenes Fach.

Wir haben  Glück: mit den ersten, unbedeutenden Regenspritzern erreichen wir unsere Pension in Caldas de Reis. Diese Kleinstadt hatte unter den Römern auch wegen der warmen Quellen an der Via XIX großen Aufschwung genommen.

Heute sind noch mehrere Quellen offen zugänglich.

Es riecht ein bisschen nach Schwefel, aber das ist gesund.

Auf der alten Römerbrücke nehmen zwei Legionäre Platz.

Die Palmen gedeihen hier prächtig, wahrscheinlich tut ihnen das Thermalwasser gut.

Es ist nicht das Bier, das uns den Boden unebenen erscheinen lässt.

Ein bisschen Farbe  ins Leben…

Unsere Golden Girls sind auch schon eingetroffen, vor ihnen aber eine Rezeption voller Koffer und Suitcases.
Tagesstrecke: 21,9 km

2 thoughts on “Tag 9 Donnerstag , 13. Oktober  2016 Pontevedra nach Caldas de Reis 

  1. Heidrun Pierer

    Ich kann mich gut an diese komischen Wellenlinien am Boden erinnern, an der norspanischen Küste hatten wir auch so etwas. Mir ist heute noch schummrig, wenn ich daran denke.

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    1. Gernot

      Ihr scheint das mit der Schlechtwetterfront ziemlich gut zu timen. Pontevedra hab ich auch noch richtig schön in Erinnerung

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