Der gestrige Abend und die Nacht waren sehr schlafintensiv und erholsam. In der Früh haben wir noch ein ausreichendes Frühstück und einen netten Plausch mit der Chefin des Hauses. Dann geht es direkt in den Wald….

Von der Frankfurter Westpiste schießt ein Flugzeug nach dem anderen in den Himmel. Die Vögel versuchen den Lärm zu übertönen.




Im Wald blühen auch schon Apfelbäume.

Entlang der offenen Flächen begleiten uns Alleen von uralten Eichen- und Buchenbäumen.


Der Mönchbruch ist eine riesige, versumpfte Freifläche, die über 900 ha umfasst. Sie wurde als Ausgleichsfläche für Abholungen am Frankfurter Flughafen unter Naturschutz gestellt.
Diese Landschaft wurde ursprünglich vom Main durchflossen. Der Name „Bruch“ bedeutete im Mittelalter „Sumpfland“.
Das Jagdschloss Mönchbruch wurde vom Landgrafen Ernst-Ludwig von Hessen-Darmstadt um 1730 im Zentrum des Mönchbruchs erbaut. Heute ist es in privater Hand und wird als Hotelanlage genutzt.


Gleich gegenüber dem Schloss steht die alte Mönchbruchmühle, die von 1708 bis ca.1910 in Betrieb war. Danach wurde sie eine beliebte Gaststätte.

Wieder überqueren wir eine Autobahn, diesmal die A67, kurz vor der Abzweigung der A60.

Dann kommen wir schon nach Königstädten mit einem urigen Ortszentrum.

Die evangelische Kirche geht auf einen karolingischen Vorgängerbau (um 1200) zurück, der 1944 einem Bombenangriff zum Opfer fiel und nach dem alten Vorbild wieder errichtet wurde.




Unterwegs werden wir von einer netten Dame mit Fahrrad eingeladen, um bei ihr etwas zu trinken. Da wir schon kurz vor dem Ziel in Naumburg sind, haben wir dankend abgelehnt.
In Nauheim beziehen wir im Egerländer Hof Quartier. Der ist fest in griechischer Hand.


In Nauheim haben sich viele Menschen aus dem Egerland und aus dem Vogtland (ehem. CSSR) angesiedelt. Viele waren Instrumentenbauer und haben diese Tradition in die neue Heimat mitgebracht. So entstand die Nauheimer Musikindustrie mit namhaften Firmen.
Tagesstrecke: 15,2 km; ↑ 13 m; ↓ 20 m
