22. Tag Sonntag, 03. April 2022 Porto

Wir erleben einen strahlenden Morgen mit Blick auf Porto. Es ist nicht mehr so windig und kühl wie gestern und so brechen wir gleich nach dem Frühstück auf, um die Stadt unsicher zu machen.

Porto im Sonnenaufgang

Wir waren zwar bereits bei unserer Ankunft vor drei Wochen in der Kathedrale, aber bei diesem Wetter ist es einfach ein anderes Erlebnis.

Kathedrale
Pelourinho Se Catedral Porto (Pranger)

Der Sonnenschein dringt auch in die alten Gewölbe der Kirche ein

Hauptschiff
Hochaltar
Silberaltar
Rosette über dem Portal

Beim letzten Mal ging gerade ein Regenguss nieder, der das Besichtigen des Turmes unmöglich machte. Heute ist das ein Erlebnis.

Kreuzgang
Vom Turm auf die Stadt
Ponte Luiz l.

Wir gehen hinunter zur Ponte Luiz I., die sich Fußgänger und U-Bahnlinie teilen. Die Brücke wurde von 1881 – 1886 von einer belgischen Firma (nicht G. Eiffel) errichtet. Sie wurde aus Gusseisenelementen zusammengenietet.

Zur Ponte Luiz l.
Ponte Luiz l.
Blick auf den Douro
Ponte Luiz l.
Flusskreuzfahrtsschiff auf dem Duro

Mit einer Gondelbahn (Doppelmayr) gleiten wir hinunter zum Flussufer, wo gerade ein Motorradtreffen stattfindet.

Mit der Gondelbahn ans Douroufer
Motorradtreffen
Bischofspalast

Viele Menschen, nicht nur Touristen, genießen den warmen Tag am Ufer.

„Sofortbildkamera“

Wir stärken uns mit einem Gläschen Portwein.

Portwein

Im Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau kann man Stockfischprodukte hochpreisig verkosten. Es hat jedenfalls Stil.

Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau
Am Douro

Wir gehen über die ehemalige Autoebene der Ponte Luiz I zurück zur Altstadt und haben einen tollen „Unterblick“.

Ponte Luiz I

Auch am anderen Flussufer drängen sich die Menschen und die Restaurants haben schon viele Besucher.

Am Douro
Praça da Ribeira
Rúa das Flores

Jetzt steht noch die Igreja Monumento de São Francisco auf dem Programm. Diese um 1400 im gotischen Stil errichtete und im  portugiesischen Hochbarock umgestaltete Kirche ist in ihrer Pracht schon fast gewöhnungsbedürftig. Die Hauptfarbe in dieser Kirche ist Gold. Die Gebäude sind heute ein Museum.

Aufgang zur Igreja Monumento de São Francisco
Hauptportal
Hochaltar
Darstellung des Stammbaums Jeseias
Begräbnisstätten in den Katakomben (19. Jhdt)

Nach einer ausgiebigen Sesta (Siesta) machen wir noch eine Runde durch das Stadtviertel. Die Capela das Almas de Santa Catarina gab dem Stadtviertel den Namen.
Bis 1929 waren die Außenflächen der Kapelle weiß verputzt.  Die Verkleidung der Kapelle besteht heute aus 15.947 Kacheln, die etwa 360 Quadratmeter Wandfläche bedecken. Die Kacheln, die die Kapelle bedecken, wurden von Eduardo Leite entworfen und von der Fábrica de Cerâmica Viúva Lamego in Lissabon hergestellt.[1]  Sie stammen aus dem Jahr 1929 und stellen die Stationen im Leben des Heiligen Franz von Assisi und der Heiligen Katharina dar, die in der Kapelle verehrt werden.

Capela das Almas de Santa Catarina
Capela das Almas de Santa Catarina

Unterwegs fällt uns auch eine andere Fassade mit einer Vertikalbegrünung auf:

Vertikalbegrünung in der Rūa do Bonjardim

Das Abendessen widmen wir ganz dem Meer. Es gibt gegrillte Brasse und Garnelen- Tintenfisch- Spieß. Zum Abschluss noch ein Gläschen Portwein auf die gelungene Reise.

Brasse
Meeresfrüchte – Spieß

Heute abend sorgt der Himmel wieder für einen stimmigen Abschluss.

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