13. Tag Sonntag, 11. Oktober 2020 Oberbachem nach Bonn

Heute bin ich wieder früher unterwegs. Es ist draußen deutlich kälter. Das Hausthermometer zeigt gerade 8 Grad an. Von der Anhöhe blicke ich nochmals zurück auf Oberbachem und die Vulkaneifel.

Schneller als erwartet komme ich an den Stadtrand von Bad Godesberg, das in der Weltgeschichte immer wieder im Zentrum der Bedeutung stand.

Der ehemalige Rittergutshof Marienforst ging aus einem Kloster der Prämonstratenserinnen aus dem 13. Jhdt. hervor. Mehrere verschiedene Orden waren hier im Laufe der Jahrhunderte ansässig. Heute wird es als landwirtschaftlicher Betrieb geführt und steht mit der benachbarten Villa Engels unter Denkmalschutz.

Ich gehe durch ein enges Tal, an dessen Ende die moderne, russisch-orthodoxe Kirche St. Helena steht.

Der kurfürstliche Draischbrunnen bildet die Grundlage des Kurortes Bad Godesberg. Der Brunnens sei schon in römischer Zeit genutzt worden. Heute wird gleich daneben in einem kleinen Pavillon Wasser des Brunnens ausgeschenkt.

Die Redoute in Bad Godesberg ist ein Ballhaus aus kurfürstlicher Zeit, das für Veranstaltungen genutzt wird.

Beethoven hat sich einige Zeit in Bad Godesberg aufgehalten. Dem aus Bonn stammenden Komponisten und Musiker ist zu seinem 250. Geburtstag eine Ausstellung quer durch Bonn und Bad Godesberg gewidmet.

Auf dem Godesberg steht die Michaelkapelle und die Godesburg aus dem 13. Jhdt.

Das heutige Zentrum von Bad Godesburg ist rein kommerziell gestaltet.

Diese Theaterproduktion des Theaters Bonn würde mich interessieren.

Die nächsten Kilometer bin ich fast nur in der Natur unterwegs. Auf dem Venusberg über Bonn liegt ein Klinikum von Stadtteilgröße.

Der Ausblick auf das Siebengebirge mit der Burgruine Drachenfels ist wirklich gut.

Kurz vor dem Abstieg vom Venusberg treffe ich auf das Denkmal für Kaiser Wilhelm, das aus Basaltsäulen zusammengesetzt ist.

In der Stadt sind einige der wichtigsten Gebäude eingerüstet.

Poppelsdorfer Schloss

Dafür finde ich mich plötzlich im hohen Norden im Arktischen Ozean wieder.

In der evangelischen Kreuzkirche bekomme ich meinen Pilgerstempel.

Das Gebäude des alten Rathauses glänzt frisch renoviert. Es entstand 1737 – 1738 im Rokokostil.

Beethoven muss ich auf seinem Platz natürlich auch meine Aufwartung machen.

Schließlich endet mein Rundgang am Bahnhof, wo ich von meiner Frau, von Schwager und Schwägerin, abgeholt werde.

Ich habe das Vergnügen bei meinen Verwandten in Walberberg unterzukommen und kann meinen Weg morgen nach kurzer Straßenbahnfahrt fortsetzen.

Ich habe aber auch heute wieder ein kulinarisches Bild. Meine Schwägerin Michaela hat einen tollen Rehbraten mit köstlichen Beilagen zubereitet. Dazu gibt es einen Rotwein aus heimischen Gefilden.

Tagesstrecke:   22,8 km; ↑ 264 m; ↓ 293 m

3 Gedanken zu „13. Tag Sonntag, 11. Oktober 2020 Oberbachem nach Bonn

  1. Topler

    Leider habe ich schlechtes Internet und kann deine Berichte nicht immer sofort lesen
    Leider geht deine Reise zu Ende ich werde sie vermissen.

    Antworten

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