1. Tag Dienstag, 22. Oktober 2019 Perchtoldsdorf nach Hafnerberg

Zu nachtschlafener Zeit gehe ich zum Bahnhof um über Graz Hbf., Bruck und Wiener Neustadt nach Perchtoldsdorf zu kommen.

In Perchtoldsdorf habe ich hier am Marktplatz mit dem Wehrturm, der Pfarrkirche und der Burg im Frühjahr meine Wanderung beendet und starte hier wiederum.

Am Weitwanderstein, der auf die Europäischen Weitwanderwege und auf die österreichischen Wege 01, 04, und 06 aufmerksam macht, beginnen wir unseren Weg. Buchstäblich über Nacht hat sich Gert Kienast bereit erklärt, mit mir zu wandern. Es macht natürlich Spaß, mit einem so erfahrenen Wanderer unterwegs zu sein.

Der Weg durch den Park gibt uns einen Vorgeschmack auf die Farbenpracht, die uns erwartet.

Auch Humor soll nicht zu kurz kommen.

Die zwölf Meter hohe Josefswarte im Naturpark Föhrenberge bietet uns nicht viel Ausblick.

Im Herbst sind auch bei schönem Wetter die Blumen rar.

Der Abstecher zur Teufelsteinhütte ist eher ungewollt.

Die Wege sind recht angenehm begehbar und lassen ein gutes Tempo zu.

Die Burg Wildegg steht in einem Seitengraben und fällt erst im letzten Moment auf.

Über Sittendorf, das durch seine Motocross-Meisterschaften bekannt ist, kommen wir zur Allander Autobahn.

Dort finde ich die wunderschönen Galläpfel der Hundsrose und eine Distel.

Wir nähern uns Heiligenkreuz und bestaunen das Grabmal von Mary Vetsera, die am Friedhof von Heiligenkreuz bestattet wurde.

Über eine lange Allee kommen wir zum Kreuzweg des Stiftes Heiligenkreuz.

Das Stift Heiligenkreuz wurde von den Zisterziensern seit der Gründung durch Leopold den Heiligen 1133 ununterbrochen geführt.

Das romanische Langhaus strahlt im Inneren kühle Schlichtheit aus.

In der modernen Kreuzkapelle wird die Reliquie des Hl. Kreuzes, Namensgeber für den Ort, einfach, aber formvollendet präsentiert.

Wer weit pilgert, darf sich auch laben. Die Cremeschnitte aus dem Stiftskeller hat es in und auf sich.

An der modernen Sonnenuhr vorbei, die die Zeit nicht als Schatten, sondern als Lichtstrahl anzeigt, verlassen wir den weitläufigen Gebäudekomplex, der auch eine theologische Hochschule beherbergt.

Wieder wandern wir durch farbige Wälder, bis wir am ehemaligen kaiserlichen Jagdschloss von Mayerling vorbeikommen.

Durch die Hügel kommen wir schließlich an unser Tagesziel am Hafnerberg. Im Gasthof zum Grünen Baum in Nöstach beziehen wir unser Quartier.

Tagesstrecke: 27,2 km
Bergauf: 906 m
Bergab: 700 m
Route: Route auf alpenvereinaktiv.com

2 Gedanken zu „1. Tag Dienstag, 22. Oktober 2019 Perchtoldsdorf nach Hafnerberg

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