7. Tag Samstag, 8. September 2018 Portico di Romagna nach Premilcuore

Heute kann ich es gemütlich angehen lassen. Durch die Streckenänderung ist nur ein Berg zu überqueren und dann ist Schluss.

Am vorigen Abend dinierte ich in der Küche eines Palazzo.

Es gab Ravioli gefüllt mit Salbei und Mozzarella, dann einen Auflauf aus Melanzani, Tomaten und Käse, und als Hauptspeise ein Gulasch vom Wildschwein.

Zum Frühstück gab es heute eine reiche Auswahl vom Buffet, wohl mehr den anderen Gästen aus Deutschland und Schweden geschuldet als dem einfachen Peregrino. So kann ich nach dem Regen in der Nacht wieder bei Sonnenschein losgehen.

Noch einmal marschiere ich durch die mittelalterlichen Gässchen, bevor ich die nächste Anhöhe erklimmen.

Es schaut zwar flach aus, aber 25 % Steigung sind sicher drin.

Die Fernsicht wird noch von Restwolken beeinträchtigt.

An Berg geht es dann durchaus gemütlicher weiter.

Ich komme immer wieder an hoch gelegenen Bauernhöfen vorbei.

Das griechische Tau ist das Symbol für den Cammino d’Assisi, so wie die Muschel für den Jakobsweg.

In Premilcuore ist für heute Schluss.

Das langgezogene Städtchen am Fiume Rabbi ist sehr verkehrsberuhigt. Es soll zwar schon 295 gegründet worden sein, ist aber erst seit dem 12. Jhdt. belegt. Auch hier (gibt) gab es die romagnolische Sprache, und Premilcuore heißt dann Premaicur.

Tagesstrecke: 9,8 km

3 Gedanken zu „7. Tag Samstag, 8. September 2018 Portico di Romagna nach Premilcuore

  1. Michaela Brantner

    Ich kann mir richtig vorstellen, wie Du durch die schmalen Gässchen gehst. Das ist sicher ein tolles Erlebnis… und erst das gute Essen ❤️. Hast es Dir auch verdient👍Guten weiteren Weg👍Liebe Grüße Michaela

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  2. Gernot

    Kulinarisch hast Du Dir da natürlich eine excellence Gegend ausgesucht. Die alten Städtchen erinnern an den „Namen der Rose“. Herrlich, dass wir Dich so begleiten dürfen

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