25. Tag Mittwoch, 23. Mai 2018 Polesella nach Ferrara

Noch zum gestrigen Abend: ich habe in einem Restaurant direkt auf dem Po gespeist. Leider gab’s nur Pizza, aber die war gut.

Dann legte direkt vor der Haustür ein 110 m langes Kreuzfahrtschiff an, um dort bis zum nächsten Morgen liegen zu bleiben.

Heute bin ich sehr früh aus dem Haus. Frühstück hätte es erst um acht Uhr gegeben, da war mir eine frühe Ankunft im Ziel wichtiger.

Gleich zu Beginn geht es über die recht renovierungsbedürftige Brücke über den Fluss, der hier in der Mitte bis 20 Meter tief sein soll. Wenn die Brücke den LKW aushält, wird sie unter mir wohl nicht zusammenbrechen.

Der Ausblick über den Fluss lädt eigentlich zum Verweilen ein.

Nun geht es einige Kilometer auf guter, verkehrsfreier Straße am Damm entlang.

Der Fluss ist manchmal breiter, manchmal schmäler, aber immer mächtig.

Auch die Dammhöhe ist beeindruckend. Wann die aktuellen Dammschüttungen vorgenommen wurden, konnte ich nicht herausfinden.

Fischfang war früher eine wichtige Einnahmequelle der Bevölkerung. Heute gibt es Fischcamps für Touristen, die Waller (Wels) und Zander fischen wollen.

Alle Wege führen nach Rom! Manche auch weg!

Eine kleine Schönheit am Wegrand.

Ich komme in Ferrara an. Die Befestigungsmauer ist schon einmal eine Überraschung.

Über den Corso Ercole I d’Este, nach dem Stadterweiterer und Planer benannt, komme ich in das Zentrum. Die Straße ist angeblich im historisch korrekten Zustand.

Dann komme ich direkt zum Palazzo dei Diamanti, errichtet um 1500.

Gleich achtzig Meter abseits habe ich mein Quartier gefunden.

Die Stadt ist so voller Sehenswürdigkeiten, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll

Der Dom ist leider an seiner Frontfassade eingerüstet. Die Seite ist aber auch überzeugend.

Ich besuche die ehemalige Festung Castello Estense im Inneren der Stadt, die später zu einem Palast umgestaltet wurde. Dort sind die Prunkräume, aber auch die Verliese und ein Turm zu besichtigen.

Die Abklebungen sind Sicherungen, die nach dem Erdbeben am 20. Mai 2012 notwendig waren. Am 19. Mai 2012 bin ich mit einer Schülergruppe von einem EU-Treffen durch diese Gegend heimgefahren.

Ein Volleyballaufschlag gefällig?

Burgcafé mit edlem Ambiente

Tagesstrecke: 22,7 km + 6 km Stadtbesichtigung

Bergauf: 14 m

Bergab: 11 m

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