Freitag, 29. September 2017 Rückreise Saint-Jean-Pied-de-Port nach Toulouse

Zum Abschluss gibt es nochmals richtiges Caminofeeling. Alle acht Betten des Zimmers sind belegt.

In der Früh begleite ich Ramiza noch bis zur Porte Notre-Dame. Sie will bis Santiago oder Finistère weitergehen. Ich habe alle Zeit der Welt und wandere durch die Porte de Návarra Richtung Bahnhof.

Unterwegs komme ich an der Schule vorbei. Hinter dem alten steht ein modernes Gebäude.

Erinnerungen an meine erste Ankunft hier werden wach. Damals kam ich mit dem Bus, denn ein Erdrutsch hatte die Bahnstrecke verlegt.

Gerade rechtzeitig vor der Abfahrt geht die Sonne auf.

Mit einem modernen Triebwagen werden vor allem Touristen her- und wegtransportiert.

Vorerst ist der Himmel blau, je mehr wir uns Bayonne und dem Meer nähern, desto nebliger wird es.

Der Bahnhofsplatz ist noch verkehrsfähig, doch sonst ist alles eine einzige Baustelle.

Ich gehe bis zur Brücke über den d’Adour, der gerade durch die Flut gefüllt wird.

Mit einem Regionalexpress geht es über Pau und Lourdes weiter nach Toulouse.

An der Stelle haben wir vor ein paar Tagen die Eisenbahn gekreuzt.

Ich erhasche einen kurzen Blick auf die Basilique de l’Immaculée Conseption, die Hauptkirche von Lourdes.

Die Gipfel der Pyrenäen heben sich im Sonnenlicht vom Hintergrund ab.

Um 14.30 Uhr bin ich wieder in Toulouse.

Ich checke wieder in der Le Petit Auberge de Saint Sernin ein. Sie liegt für mich am günstigsten. Die Basilique Saint-Sernin ist gleichsam ein Wegweiser.

Bei einem Stadtbummel komme ich heute auch in das Capitole, das Rathaus der Stadt.

Im ersten Stock sind prächtig ausgestattete Räume zu besichtigen.

Da kann man auch heiraten!

Für ein Schaufenster reicht die Breite des Hauses.

Auch heute sin dein paar Besichtigungskilometer dazugekommen. Aber die zählen nicht mehr!

Wieder ist ein ereignisreicher Tag zu Ende.

Ein Gedanke zu „Freitag, 29. September 2017 Rückreise Saint-Jean-Pied-de-Port nach Toulouse

  1. Michaela

    Das Glück muss entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Wegs. (David Dunn). Gratuliere zu deiner Leistung! Danke, dass du uns mit deinen Fotos an deinem Glück hast teilnehmen lassen. Ich wünsche dir, dass du anhand der Bilder deine Glücksmomente noch oft erleben kannst.

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