Tag 8 Mittwoch, 12. Oktober  2016 A Rabaleira nach Pontevedra

Vorerst einmal herzlichen Dank für die netten Kommentare hier im Blog und aus Facebook. Ich freue mich über diese positiven Rückmeldungen sehr.

Zum heutigen Tag:

Im Vertrauen, dass die Wettervorhersage richtig ist, haben wir uns in der Früh Zeit gelassen. Und wirklich, es hat nach teils heftigen Regengüssen in der Nacht um halb neun zu regnen aufgehört. Ohne Regenzeug konnten wir aufbrechen und zur Route des Jakobswegs gehen.

Ein Blick zurück aufs Meer.

Bald sind wir wieder auf der Via Romana XIX, dem heutigen Jakobsweg.

Wie viele Fuhrwerke wohl vor uns den Weg benutzt haben, bis so tiefe Schleifspuren zurückblieben? Wie viele Menschen diesen Weg wohl in den letzten Jahrtausenden gegangen sind?

Die Fluren sind zwar noch regennass, am Himmel zeigen sich immer wieder blaue Flecken und die ersten Sonnenstrahlen lassen nicht lange auf sich warten.

Hier in Meeresnähe regnet es häufig und ausgiebig, was auch an der Vegetation zu sehen ist.

Immer öfter kommen wir an Pilgerzeichen vorbei.

Am Stadteingang von Pontevedra erwartet uns ein Pilger mit etwas zuviel Gepäck.

Die Straßen sind leer. Erst in der Touristeninformation erfahren wir, dass heute ein spanischer Nationalfeiertag  ist: Dia de la Hispanidad. Ganz Spanien feiert am 12. Oktober in Gedenken an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahr 1492.

Rasch finden wir unser Quartier an der Avenida de Santa María.

Wir brechen zu einem Stadtrundgang auf und werden gleich vom angekündigten Regen  gestoppt. Naja, dann eben ein Mittagsschläfchen und dann auf Tour.

Unser erstes Ziel  ist das Museo da Torres das Arzobispais, das die unterirdischen Reste eines Stadtturmes,  Modelle der Stadt und eine interessante Information über die Stadtgeschichte zeigt.

Danach geht es weiter zum Rathaus, zum Monumento de los Héroes de Pontesampaio und den Ruinas de San Domingo.

Den Höhepunkt der Pilgerstätten in Pontevedra stellt der Besuch der Capela da Virxe Peregrina de Pontevedra dar. Der barocke Bau zieht alle Blicke auf sich.

Viele kleinere und größere Plätze sind in der Altstadt zu finden.

Uns zieht es zum Wasser und zu den Brücken über den Rio Lérez. Der Name der Stadt leitet sich ja von der „Alten Brücke“ ab.

Die Brücke, die die Pilger aus der Stadt in Richtung Santiago leitet, ist unschwer erkennbar.

Der blaue Himmel und die herrlichen Wolken sollen uns nicht täuschen. Das Wetter bleibt  wechselhaft.

Wenn es regnet, geht man in die Bar, trinkt ein Estrella Galicia und dann ist der Regen vorbei. Wenn nicht, gibt’s ja noch eins.

Tagesstrecke:11,8 km

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