Tag 9 Montag, 14. September 2015 Haiming nach Rifenal

Na ja,  für heute war Schlechtwetter angesagt und es sollte sich auch bewahrheiten. So schlimm ist es dann doch nicht geworden.

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Gleich zu Beginn überrascht mich ein Regenbogen und ich bin verunsichert, ob ich das Regenzeug herausnehmen soll oder nicht. Ich habe mich für Nicht entschieden.

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Über die Innbrücke werde ich vom Regenbogen begleitet und treffe am anderen Ende eine Pilgerin aus Tirol, die den gleichen Weg vor sich hat. Daniela,  so heißt sie,  ist recht flott  unterwegs. Das macht mir nichts aus.

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Der Weg führt teilweise auf dem Radweg (Asphalt), teilweise auf weichen Waldböden am Inn entlang dahin.

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Vom Regen in der Nacht sind das Gras und die Blumen  noch ganz nass.

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Auf einer Schotterbank in einem Innbogen stehen zwei Liegestühle wie an Strand von Caorle. Ob da gerade wer ein Bad genommen hat, haben wir nicht herausgefunden.

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Dann entdecken wir in einer Biegung das Römerbadl bei Roppen.

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Das Wasser, das ganzjährig eine Temperatur zwischen 12° und 13° C aufweist, wird als Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat-Quelle eingestuft und wurde bereits von früheren Generationen als Heilwasser genutzt. Da unweit davon die alte, durch den Straßenbau zerstörte Römerstraße vorbeiführte,  bekam die Quelle diesen Namen.

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Und dann setzt der Regen ein. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber immer genug, um nicht zu fotografieren. Es geht hinauf in den Ort Karres und wieder zum Inn runter.
Wir wechseln das Innufer und durchqueren die Imsterau, ein intensiv landwirtschaftlich genutztes Gebiet.
Dann steigen wir Richtung  Obsaurs steil den Hang auf. Wieder entschädigt uns ein Regenbogen für das Nass,  dass zeitweilig intensiv  von oben  kommt.

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Das Kronburger Bachl hat eine tiefe Schlucht in das Gestein gegraben.

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Der Weg darüber ist gut gesichert.

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Die Ruine Kronburg zu fotografieren muss ich wegen des Regens vergessen. Das Wallfahrtskirchlein auf dem Sattel ist sehr schön renoviert.

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In Kronburg gibt es neben der Burg und der Kirche auch das Klösterle und ein Gasthaus.
Nach fast 30 km erreichen wir das Gasthaus Kreuz, wo ich herzlich aufgenommen werde. Daniela geht noch nach Zams weiter. Die nette Kellnerin  bietet sich an, die Wäsche zu waschen, und nach einer Stunde bekomme ich alles trocken zurück. Das ist Service!
Schließlich werde ich mit einem herrlichen Blick über das Inntal belohnt.

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Tagesstrecke: 29,31 km
Bergauf: 1206 m
Bergab: 888 m

(k)

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