Tag 3 Donnerstag, 28. Mai 2015 Abriach nach Ferlach

Ein strahlend blauer Morgen erwartet mich beim Start in Abriach hoch über dem Drautal. Über einen versteckten Waldweg bin ich im Nu auf dem Jakobsweg und muss nicht die Hauptstraße nehmen.
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Ja, diesen Weg muss ich nehmen.
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Schon bald bin ich beim Stausee angelangt, dem ich heute folgen werde.
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Wer, so wie ich, glaubt, dass ein solcher Begleitweg immer schön eben dahin geht, irrt. Schon bald geht’s bergauf.
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Dafür werde ich von geheimnisvollen Ruinen, Akeleien am Wegrand und bunten Wiesen voller Blüten belohnt.
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Die kleine Ortschaft St. Margareten im Rosental lasse ich im wahrsten Sinne des Wortes links liegen (kein Kaufhaus, kein Gasthaus, kein Quartier, wie auf den ganzen 20 km des heutigen Tages!)
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Dafür komme ich bei einem netten Bildstock vorbei.
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„Då is ana einigfolln in an Dumpf, seither hoaßt’s do beim Plumpf “
(Hier ist einer in einen Tümpel gefallen, seither heißt es hier Plumpf“ aus dem Kärntnerischen transkribiert)

Der Ausblick auf das Drautal ist wunderbar.
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Bald bin ich wieder auf Höhe des Stausees angekommen.
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Die nächsten zehn Kilometer geht’s ebenso dem Damm entlang.
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Ein altes Gehöft, noch aus Rundsteinen gemauert, soll nach Angaben eines alten Nachbarn schon über vierhundert Jahre alt sein.
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In Glainach ist die Kirche nur offen, weil sie gereinigt wird. Ich nütze die Gelegenheit für eine Besichtigung.
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Wozu eine Rechtschreibreform, Wann’s auch so jeder versteht!
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Früher als geplant komme ich in meinem Tagesziel Ferlach an.
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Ferlach, die Hauptstadt der Büchsenmacherei, hat im Schloss ein Museum, das nicht nur schöne alte und neue Jagdwaffen zeigt, sondern auch ihre Herstellung und das Leben der Handwerker dokumentiert.
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Als Draufgabe gibt es heute noch das Karawanken-Classic für Oldtimer. Über siebzig Fahrzeuge vergangenen Zeiten sind bei dieser Rallye am Start.
MG TC Bj. 1945
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Austro Tatra T 57 Bj. 1938
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Stolz werden die Fahrzeuge präsentiert, die oft aus Sammlungen stammen.

Tagesstrecke: 21,2 km
Bergauf:  431 m
Bergab:    492 m

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